Ohrenschmalz

Unser Körper schützt sich mit unterschiedlichen Sekreten vor Umwelteinflüssen. Sie helfen deinem Körper bei der Selbstreinigung, halten Bakterien und Viren fern. 2026 beschäftige ich mich im Milchzahn mit diesen spannenden Körpersekreten. Den Anfang macht das Ohrenschmalz.

Ohrenschmalz ist ein gelbes bis bräunliches Sekret, das im Ohr entsteht. Übrigens ist das bei jedem Säugetier so –
beim Elefanten genauso wie bei der Spitzmaus.




Woher kommt das Ohrenschmalz? In deinem Ohr gibt es spezielle  Drüsen, die sogenannten Ohrenschmalzdrüsen, die im äußeren Gehörgang das Ohrenschmalz produzieren. Sie bilden ein Sekret, das sich mit Talg,
abgestorbenen Hautschuppen und feinen Haaren zum Ohrenschmalz vermischt.


Wofür brauchen wir Ohrenschmalz? Unser Ohr ist eine Öffnung, in die Staub und Schmutz eindringen können. Das Ohrenschmalz befördert beides langsam wieder aus deinem Ohr und hält es auf diese Weise sauber. Außerdem hält Ohr

 

 

Eine weitere wichtige Funktion ist die Bekämpfung von Bakterien Dazu enthält das Ohrenschmalz Enzyme, die Bakterien bekämpfen und sogar Insekten davon abhalten, in den Gehörgang zu kriechen.

 

Reinigen solltest du dein Ohr niemals mit Ohrenstäbchen! Sie schieben das Ohrenschmalz tief in das Ohr hinein und
können einen Pfropf bilden, also quasi einen Ohrenschmalzstöpsel, der dein Ohr verstopft. Wenn du auf einem Ohr plötzlich schlechter hörst, kann so ein Pfropf dafür verantwortlich sein. Den kannst du dir von einer Hals-Nasen-Ohren-Ärztin schnell entfernen lassen. Übrigens findet das Ohrenschmalz seinen Weg ganz allein aus dem Ohr hinaus. Sobald es sichtbar ist, kannst du es mit einem feuchten Tuch aus deiner Ohrmuschel sanft entfernen.