Keine Angst vor Bazillen!

Hast du schon einmal Antibiotika genommen? Dann hattest du mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine Krankheit, die durch Bakterien ausgelöst wurde. Bei einer Halsentzündung beispielsweise sind Streptokokken dafür verantwortlich, dass du tagelang kaum schlucken kannst. Auch Zähne mögen einige Bakterien nicht. In deinem Mund wohnen nämlich nicht nur unzählige gute Bakterien, sondern auch einige, die mit der richtigen Menge Zucker, Karies entstehen lassen. Aber schauen wir uns Bakterien einmal genau an.





Bakterien sind winzig kleine Lebewesen, die du nur unter einem Mikroskop sehen kannst. Sie bestehen aus einer Zelle ohne Zellkern, die sich teilen und somit vermehren kann. Übrigens haben Bakterien keinen Mund. Sie nehmen Nahrung über ihre Zellwände auf!

 

Die Einzeller haben ganz unterschiedliche Formen wie Stäbchen, Trauben, Ketten, und manche sind sogar
sternförmig.

 

Bakterien findest du überall, auch auf deiner Haut und in deinem Körper, aber die meisten sind vollkommen ungefährlich für dich. Im Gegenteil sie helfen dir sogar, beispielsweise bei der Verdauung in deinem Darm.



 

Auch in deinem Mund sind ungefähr 300 verschiedene Bakterienarten angesiedelt. Leider auch die sogenannten Kariesbakterien, die Zucker und Speisereste in Säure umwandeln, die dann den Zahnschmelz angreift und Karies verursacht.

 

Antibiotika helfen, Bakterien, nicht aber Viren abzutöten. Bist du krank, kann dein Arzt einen sogenannten Abstrich machen. Dabei nimmt er mit einem Wattestäbchen Sekret von der entzündeten Stelle auf und gibt es in eine Schale mit viel Nahrung für Bakterien. Wenn diese sich dort binnen kurzer Zeit wie wild vermehren, sieht er, welche Bakterien an deiner Entzündung schuld sind.