Zahnserie: Die Backenzähne

20 Milchzähne hat jedes Kind, 28 bleibende Zähne jeder Erwachsene, und wer großes Glück hat, bekommt noch vier extra-tolle Weisheitszähne dazu. Weil dein Kopf noch nicht so groß wie der deiner Eltern ist, bekommst du zuerst die Milchzähne. Sie sind kleiner, und es gibt auch weniger von ihnen. Wenn mit ungefähr sechs Jahren der Zahnwechsel beginnt, sind die bleibenden Zähne oft noch viel zu groß für das Kindergesicht. Aber keine Angst: Das legt sich mit der Zeit von selbst. Jeder Zahn in deinem Gebiss und im Gebiss deiner Eltern hat eine eigene Funktion. Dieses Jahr stelle ich dir die verschiedenen Zahnarten vor, und beginnen werde ich mit den gemütlichen Backenzähnen.

Du hast acht Milchbackenzähne. Wenn du erwachsen bist, werden sie durch acht Prämolaren – so heißen die kleinen Backenzähne – und acht große Backenzähne, die Molaren, ersetzt und erweitert.




Der Wechsel vom Milchzahn- zum bleibenden Gebiss beginnt meistens unbemerkt. Ganz geheim kommen die ersten bleibenden Backenzähne hinter den Milchbackenzähnen zum Vorschein, und du bemerkst plötzlich beim Zähneputzen, dass da vier neue Zähne sind!

Die kleinen Backenzähne haben nur ein bis zwei Zahnwurzeln und sind kleiner als ihre großen Geschwister.

 

Die großen Backenzähne sind breiter, haben mehrere Kauspitzen und sind mit drei und mehr Zahnwurzeln fest im Kiefer verankert.

Umgangssprachlich nennen wir die großen Backenzähne gerne Mahlzähne, weil sie nämlich die abgebissene Nahrung zu einem Speisebrei zermahlen, den du leicht schlucken kannst!

Auch wir Weisheitszähne sind Molaren! Aber keine Angst, wenn wir nicht durchbrechen: zum Zerkleinern der Nahrung hast du trotzdem unsere 16 Cousinen und Cousins im Mund!