Tierische Zusammenarbeit

 

Im Ostafrikahaus in Schönbrunn ist der Storch gleich zweimal gekommen: bei den Zwergmangusten und den Decken-Tokos.

 

Die nur 300 Gramm schweren Zwergmangusten leben in Gruppen zusammen. Nur die Anführerin, das ranghöchste Weibchen, bekommt Jungtiere, um die sich dann der ganze Clan kümmert.



Decken-Tokos brüten ihre Eier in einem verschlossenen Nest aus. Über ein kleines Loch versorgt das Männchen das Weibchen und die Jungtiere mit Nahrung. Unterscheiden kann man die Jungtiere von ihren Eltern anhand ihrer
strahlend blauen Augen.



Auch die Zwergmangusten-Jungtiere verlassen in den ersten Wochen ihren Bau nicht, der meist ein ehemaliger Termitenhügel ist.

 

Übrigens leben die beiden Tierarten nicht zufällig gemeinsam im Ostafrikahaus – auch in der Wildbahn bilden sie eine Zweckgemeinschaft. Die Tokos freuen sich über Insekten, die von den Mangusten aufgeschreckt werden, und warnen dafür die kleineren Erdbewohner vor Angreifern aus der Luft.